Nicht nur zur Weihnachtszeit: Handlungsbedarf bei Spielzeugsicherheit

 
Foto: SPD Bundestagsfraktion
 

Ursula Schulte, stellvertretende ernährungspolitische Sprecherin:

Beim Thema Spielzeugsicherheit offenbarte sich heute im Ernährungsausschuss erneut dringender Handlungsbedarf. Laut Bericht der Stiftung Warentest sind viele Produkte für Kinder schadstoffbelastet oder entsprechen den Sicherheitsanforderungen nicht. Der Schutz der Kindergesundheit muss Priorität haben vor wirtschaftlichen Interessen.

 

„Von insgesamt 278 getesteten Produkten, wie zum Beispiel Kinderwagen, Fahrradsitze, Buntstifte und Spielschleim wurden bei 79 schwerwiegende Sicherheitsprobleme festgestellt. In beinahe jedem fünften Kinderprodukt sind Schadstoffe für das schlechte Testurteil verantwortlich.

Es darf nicht sein, dass Kinderprodukte deutlich häufiger Sicherheitsmängel vorweisen, als Produkte für Erwachsene. Wir müssen die Hersteller verpflichten, die Sicherheit von Spielzeug durch unabhängige Dritte überprüfen zu lassen, bevor diese in den Handel gelangen. Eltern müssen sich darauf verlassen können, dass auf dem Markt erhältliches Spielzeug keine Gefahr für die Gesundheit ihrer Kinder darstellt.

Der Schutz der Kindergesundheit muss Priorität haben vor wirtschaftlichen Interessen. Hier muss das für den gesundheitlichen Verbraucherschutz zuständige Bundesernährungsministerium eine aktivere Rolle übernehmen – im Interesse der Kinder.“

Quelle: https://www.spdfraktion.de/node/3150458/pdf

 

 


Kommentar schreiben

Netiquette
 

Selbstverständlich beachten wir die Vorschriften des Datenschutzes.
Hier geht es zur Datenschutzerklärung.

Senden
 

Netiquette

Schließen
 

Unsere Internetseite soll eine Plattform für ernsthafte Diskussionen sein, bei dem Toleranz, Offenheit und Fairness zu den Grundprinzipien gehören. Wir begrüßen sachliche und konstruktive Inhalte, die zu einer angeregten Diskussion beitragen und der Meinung anderer Kommentatoren tolerant und unvoreingenommen begegnen. Wird gegen diese Grundprinzipien verstoßen, kann dies zur Löschung von Kommentaren führen.

Um bei uns zu kommentieren muss die eigene E-Mail-Adresse angegeben werden. Selbstverständlich wird diese E-Mail-Adresse nicht veröffentlicht und auch nicht an Dritte weitergegeben. Die Angabe einer falschen E-Mail-Adresse ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen. Wir machen daher Stichproben, die dann zur Löschung von Kommentaren führen können. Mit Absenden des Formulars werden unsere Nutzungsbedingungen anerkannt.