Ein Schub für die Digitalisierung des Gesundheitswesens

 
Foto: SPD Bundestagsfraktion
 

Bärbel Bas, stellvertretende Fraktionsvorsitzende;
Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin;
Dirk Heidenblut, zuständiger Berichterstatter:

Der Bundestag beschließt heute das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG). In der Digitalisierung liegen große Chancen für eine bessere Gesundheitsversorgung.

 

Auch heute schon nutzen viele Patientinnen und Patienten Gesundheits-Apps, die sie zum Beispiel dabei unterstützen, ihre Arzneimittel regelmäßig einzunehmen oder ihre Blutzuckerwerte zu dokumentieren.

„Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz sorgen wir für mehr und bessere Digitalisierung im Gesundheitswesen. Apps, die einen tatsächlichen Nutzen für die Patientinnen und Patienten haben und beispielsweise die Therapie erleichtern, werden künftig von der Krankenkasse bezahlt. In einem staatlichen Forschungsdatenzentrum werden pseudonymisierte Abrechnungsdaten schneller und umfangreicher zusammengeführt und für die medizinische Forschung an Hochschulen und Unikliniken anonymisiert nutzbar gemacht. Die in den vergangenen Tagen erhobenen Bedenken beim Datenschutz konnten die Koalitionsfraktionen ausräumen. Der Schutz sensibler Gesundheitsdaten der Versicherten hat oberste Priorität und ist gesichert.

Zudem werden durch das Gesetz weitere Leistungserbringer wie Apotheken, Krankenhäuser oder auch Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten an die Telematikinfrastruktur angeschlossen. Die Telematikinfrastruktur ist die sichere Datenautobahn zum Austausch von Behandlungsdaten, wie zum Beispiel Röntgenaufnahmen, zwischen den verschiedenen behandelnden Ärztinnen und Ärzten und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.

Bereits vor einigen Monaten wurde das elektronische Rezept zur Verschreibung von Arzneimitteln eingeführt. Jetzt wird das E-Rezept auf Heil- und Hilfsmittel, zum Beispiel Gehhilfen und sonstige verordnungsfähige Leistungen, zum Beispiel häusliche Krankenpflege, ausgeweitet.

Das Digitale-Versorgung-Gesetz ist ein gutes Gesetz, das der Digitalisierung des Gesundheitswesens einen ordentlichen Schub verpassen wird.“

Quelle: https://www.spdfraktion.de/node/4585296/pdf

 

 


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