Planungssicherheit und bessere Versorgung für Krankenhäuser
Das empfiehlt der Krankenhausausschuss nach seiner Sitzung am (heutigen) Mittwoch (17.6.2026). Demnach sollen 297,5 Millionen Euro auf 19 größere Projekte und weitere 7,5 Millionen Euro auf kleinere Baumaßnahmen und medizinisch-technische Großgeräte entfallen. Hinzu kommen Vorhaben aus dem Investitions- und Kommunalstärkungspaket 2026 im Umfang von 83,34 Millionen Euro, zu denen der Ausschuss sein Einvernehmen erklärt hat.
Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Claudia Schüßler, begrüßte die Entscheidung: „Dies ist ein wichtiges Signal für die Krankenhausversorgung in Niedersachsen. Der Strukturwandel in der Krankenhauslandschaft gelingt nur, wenn wir ihn mit Investitionen verbinden. Genau das leistet das Land mit dem Investitionsprogramm 2026“, so Schüßler.
„Die Krankenhausreform des Bundes stellt Länder und Krankenhäuser vor anspruchsvolle Aufgaben. Leistungsgruppen, Qualitätsvorgaben und stärkere Spezialisierung sollen die Versorgungsqualität verbessern. Entscheidend ist, dass die Umsetzung praxistauglich bleibt und die besonderen Anforderungen eines Flächenlandes berücksichtigt werden. Niedersachsen muss auch künftig Versorgungssicherheit in Städten und Regionen gewährleisten können“, betonte die SPD-Politikerin. Dabei sei wichtig, dass alle Maßnahmen sinnvoll ineinandergreifen.
„Die Neufassung des Krankenhausplans in Vorbereitung auf die künftige Leistungsgruppenzuweisung zeigt, dass Niedersachsen die Reform nicht abwartet, sondern aktiv umsetzt“, sagte Schüßler. „Unser Ziel bleibt eine flächendeckende, qualitativ hochwertige und zukunftsfeste Krankenhausversorgung. Dafür braucht es klare Planung, moderne Standorte und verlässliche Investitionen. Die heutigen Beschlüsse sind dafür ein wichtiger Baustein“, erklärte die Gesundheitspolitikerin