Zum Inhalt springen
20200313 SPD Logo bearbeitet Foto: SPD Hanstedt
SPD Logo breit

3. Juli 2020: Die Grundrente ist da - endlich!

Zehn Jahre lang mussten wir hart dafür kämpfen. Anfang kommenden Jahres tritt sie nun in Kraft. Und das heißt: Anerkennung für die Leistung von rund 1,3 Millionen Männern und Frauen, die jahrzehntelang hart gearbeitet haben.

Zehn Jahre haben wir dafür gekämpft. Jetzt kommt die Grundrente! Damit werden viele Menschen, die trotz eines langen Arbeitslebens nur sehr kleine Renten beziehen, deutlich mehr in der Tasche haben. Es geht um Frauen und Männer, die Jahrzehnte hart gearbeitet aber dabei nur wenig Lohn bekommen haben. Für sie gibt es ab Januar 2021 die neue Grundrente – mehr Geld für rund 1,3 Millionen Rentnerinnen und Rentner – darunter ein großer Anteil von Frauen und überdurchschnittlich viele Ostdeutsche. Sie können über 400 € zusätzlich im Monat erhalten!

Das geht so:

Für alle, die mindestens 33 Jahre gearbeitet und in die Rentenkasse eingezahlt haben.
Auch Teilzeitarbeit, Kindererziehung und Pflege zählen mit. Wer in dieser Zeit also zu wenig für eine auskömmliche Rente verdient hat, bekommt einen Aufschlag – und damit spürbar mehr als etwa der Betrag in der Grundsicherung.

Ohne Bedürftigkeitsprüfung.
Ohne sich vorm Sozialamt erklären zu müssen. Nur eine einfache Einkommensprüfung, die von der Rentenkasse und der Finanzverwaltung durchgeführt wird.

Und das heißt zum Beispiel:

Die Floristin aus Hessen hat 40 Jahre lang für weniger als die Hälfte des Durchschnittslohns gearbeitet. Ihre Rente bisher: 547 €. Künftig wird sie 966 € bekommen. Unterm Strich: + 419 €.

Die Bauingenieurin aus Leipzig war nach der Wiedervereinigung einige Jahre arbeitslos. Später fand sie wieder einen Job – allerdings spürbar schlechter bezahlt. Statt wie bisher 778 € bekommt sie mit der Grundrente künftig 982 €. Unterm Strich: + 204 €

Lebensleistung verdient Respekt und Anerkennung! Mehr dazu auf spd.de

Vorherige Meldung: US-Sanktionen gegen Nord Stream 2: Kein ‚America First‘ in der Energiepolitik

Nächste Meldung: Kohleausstieg: Strukturwandel verantwortungsvoll gestalten

Alle Meldungen